Woche 50, tierische Collage im Dezember 2017

Blog, simawi, Woche 50, Dezember 2017

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende.

Unsere Woche war nicht nur wettermässig wechselhaft (Schnee, Regen und sehr windig), sondern der Alltag war genauso wechselhaft … es gab schöne Momente, wie die kleine Geburtstagsnachfeier von meinem Mann, dann ein Cafébesuch mit einer lieben Bekannten, die ersten Weihnachtsgeschenke kamen an und auch Weihnachtspost flatterte ins Haus. Weniger schön ist die plötzliche Kontaktallergie auf meiner Haut am gesamten Körper (Ursache bisher unbekannt). Irgendwas ist immer. Aber ich kann durchaus sagen, die Woche war ansonsten sehr positiv.

Advertisements

Samstag, 18. März 2017

Wir waren die letzten Tage sehr aktiv, sind immer wieder mit unserer Hündin Witchita zum Wandern. Lange Strecken kann sie nicht mehr gehen, aber 1 Stunde schafft sie durchaus noch. Witchita ist bereits 17 Jahre alt und als Hunde-Oma geht man keinen Marathon mehr. Unterwegs waren wir in Neuensee, Oberfranken, Bayern.

Wanderung in Neuensee, Sibylle und Witchita

So wählten wir einen Rundweg, der nicht weit von unserem Haus entfernt beginnt. Viele Fotos sind nicht entstanden während unserer Tour. Mein Mann Harald war damit beschäftigt Müll vom Wegesrand aufzusammeln. Er hat immer einen Beutel dabei, um Abfall aufzusammeln, der nicht in die Natur gehört. Sogar ein alter Kochtopf säumte den Weg, neben den vielen leeren Flaschen aus Plastik und Glas. Natürlich gab es auch jede Menge Glasscherben, was ich persönlich hasse, ruckzuck greift ein Kind danach oder ein Hund verletzt sich. Das wäre übel.

Wanderung in Neuensee, Blick auf den Neuensee, Bild 1

Hier mal ein Blick vom Rundweg auf den Neuensee.

Wanderung in Neuensee, Blick auf den Neuensee, Bild 2

Zur Zeit ist auch ein Schwanenpaar da. Die zogen auch in den vergangenen Jahre ihre Jungen am See groß.

Wanderung in Neuensee, Schwanenpaar

Wanderung in Neuensee, Schwanenpaar, Bild 2

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bis bald, Sibylle.

 

Mittwoch, 27. Juli 2016 … der Hibiskus blüht

Blog, Hibiskusblüte

 

Blog, Hibiskus

Hallo Ihr Lieben,

direkt gegenüber von unserem Haus steht eine öffentliche Ruhebank. Als mein Mann noch die Sonnenstrahlen vertragen konnte, saßen wir an jedem trockenen Sommertag auf dieser Ruhebank. Eines Tages schleppten wir dann zwei große Pflanzgefäße rüber zu dieser Ruhebank und bepflanzten sie. Nun blüht seit 2 Jahren jeden Sommer dieser Hibiskus … ich finde die Blüten so schön. Leider verträgt mein Mann Harald keine direkte Sonne mehr und wir verbringen die meiste Zeit auf unserer überdachten Terrasse, dort ist es angenehm schattig.

Unsere Hündin Witchita bereitet uns großen Kummer. Seit Januar, nach dem Tod von unserem Zweithund Ralton, dreht Witchita völlig durch, wenn wir sie alleine lassen müssen. Witchita heult wie ein Wolf, wenn wir weg sind. Ich fürchte, Witchita plagen Verlassensängste. Sie hat den Tod von Ralton nicht verkraftet und hat offensichtlich nun Angst, wenn wir außer Haus gehen, dass wir nicht mehr wieder kommen. Witchita ist jetzt 16 Jahre alt, wann immer es geht, nehmen wir sie überall mit hin. Aber es gibt Termine (z.B. Arzttermine, usw.) da können wir Witchita einfach nicht mitnehmen, besonders jetzt nicht, wo es so heiß ist. Im Auto bleibt sie immer brav in der großen Hundetransportbox sitzen, ohne einen Ton von sich zu geben. Aber bei der Hitze können wir sie niemals im Auto lassen. In der Nachbarschaft gibt es eine Tierfreundin, die nimmt unsere Witchita manchmal zu sich nach Hause, wenn wir Termine wahrnehmen müssen. Von daher konnten wir das ein bisschen regeln.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sommertag und genießt Eure Freizeit so gut es geht … wer arbeiten muß, dem wünsche ich einen stressfreien Arbeitstag und einen erholsamen Feierabend.

Wir sind heute Nachmittag eingeladen … unsere Witchita darf mit, sie ist in der Familie gerne gesehen.

Liebe Grüße aus Neuensee, sendet Euch, Eure Sibylle

Unendlich traurig …

… ich heule mir die Augen aus dem Kopf … Tränen über Tränen.

Heute mussten wir unseren Hund Ralton einschläfern lassen.

Ralton wurde 14 Jahre alt und lebte seit 12 Jahren bei uns.

Wir vermissen ihn unendlich.

 

Persönliches, Ich weiß noch, wie …

Ich weiß noch, wie …
… mein Mann und ich uns für unseren 1. Hund entschieden.

Vorweg möchte ich erzählen, dass es seit Kindertagen mein größter Wunsch war, einen eigenen Hund zu bekommen. Meine Eltern erfüllten mir diesen Wunsch nie, es gab in ihren Augen tausend Gründe ohne Hund zu leben.

Sobald irgendwo ein Hund zu sehen war, ging ich mit Begeisterung darauf zu und bin gerne mit Hunden spazieren gegangen. Als meine Eltern mich in Kindertagen mal neugierig fragten, ob ich ein Geschwisterchen haben mag, stellte ich sofort klar, ein eigener Hund wäre mir viel lieber. Trotzdem bekam ich keinen Hund und auch zum Glück kein Geschwisterchen. Letzteres mag dahingestellt sein, ob es Glück oder Pech sein kann, ohne Geschwister aufzuwachsen. Einzelkind zu sein hat so seine Vorteile. Aber ich schweife vom Thema ab, zurück zum Hund, zu unserem 1. Hund.

Sein Name war tatsächlich „Kläuschen“ … denkt bloß nicht, wir sind auf diesen Hundenamen gekommen. Tja, Kläuschen bekam seinen Namen vom Vorbesitzer, ein älterer Herr, der Kläuschen als Welpen zu sich holte. Am 24. Dezember 1990 verstarb das Herrchen von Kläuschen und der Hund kam sofort ins Tierheim in Kirn.

Harald und ich kauften ein Jahr zuvor unser Haus in Allenbach und endlich war Platz für einen eigenen Hund. Uns war klar, ein Hund kommt zu uns und unser vierbeiniger Freund soll ein Tierheimhund sein.

Wir zogen los, schauten uns verschiedene Hunde in den Tierheimen unserer Region an, aber zunächst fanden wir keinen geeigneten Hund für uns. Nach Weihnachten 1990 fuhren wir ins Tierheim Kirn, durch ein Zeitungsinserat wurden wir auf Kläuschen aufmerksam. Kläuschen ein Collie-Mix, damals 7 Jahre alt, war erst seit Heiligabend im Tierheim und ich verliebte mich auf den ersten Blick in diesen tollen Hund.

Kläuschen sprang an mir hoch, schleckte mich ab und schaute mich mit seinen treuen Hundeaugen an, als wollte er sagen, nimm mich bitte schnell hier raus. Wir bekamen Kläuschen direkt mit nach Hause, der Schutzvertrag mit dem Tierschutzverein wurde abgeschlossen, eine Gebühr bezahlt und dann sprang Kläuschen in unser Auto, als wäre er schon immer mit diesem Auto mitgefahren.

Tja, schnell stellten wir fest, der alte Mann, Kläuschens Vorbesitzer, hat den Collie-Mix ganz schön verwöhnt. „Kläuschen“ bestand darauf, bei uns im Bett zu schlafen. Harald war strikt dagegen, im Prinzip war ich es auch, aber Kläuschen siegte … schon in der ersten Nacht schlief er mit bei uns im Bett.

Telefonklingeln wurde mit extrem lauten Bellen übertönt. Also einen Anruf auf Festnetz konnten wir definitiv nicht mehr verpassen, dafür sorgte Kläuschen. Telefonieren gestaltete sich für uns aber fast genauso schwierig, denn Kläuschen hörte auch dann nicht auf zu bellen. Es dauerte lange, bis wir ihm diese Unart abgewöhnen konnten. Kläuschen war ein sozialverträglicher Hund, er liebte Menschen, war sofort ein guter Freund unserer Kater (ja wir hatten schon 2 Katzen in unserem Haus) und war mit jedem anderen Hund freundlich. Abgesehen von kleinen „Macken“ war unser Kläuschen ein Traumhund. Er wurde tatsächlich 19 (!!!) Jahre alt.

(c) Sibylle Wild, Januar 2016