Montag, 19. September 2016 … Abschiedszeilen

Abschied

Dein letzter Wunsch war es, meine Stimme noch einmal hören zu dürfen.

Traurig und unter vielen Tränen sagte ich Dir Worte voller Liebe und Dankbarkeit für unsere gemeinsame Zeit hier auf Erden.

Verzweiflung, Schmerz und tiefe Trauer lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen, sie bestimmen mein Denken und Fühlen.

Menschen versuchen mich mit Worten zu trösten, doch keiner ahnt wirklich, wie wenig Halt und Trost ich darin finde, obwohl sie es gut meinen.

Auch wenn es so klingen mag, als wäre ich enttäuscht von der Anteilnahme, so bin ich doch überzeugt, dass mich die Worte erreichen werde und ich sie irgendwann annehmen kann.

Doch im Augenblick ist der Schmerz stärker und die Trauer sitzt tief.

(c) Sibylle Wild, September 2016

Freitag, 16. September 2016 … Spätsommer-Glück

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Spätsommer-Glück

Du bist mein persönliches Spätsommer-Glück.

Du bist ein Geschenk des Himmels.

Dein Auftrag ist noch nicht erfüllt.

Das Leben ist endlich, das wissen Du und ich.

Unsere Zeitspanne ist begrenzt.

Ich möchte Dir gerne noch so vieles sagen.

Vielleicht bleibt uns wenigstens ein bisschen gemeinsame Zeit.

Zeit, um Dir Dinge zu sagen, die mir am Herzen liegen.

Worte, die ich Dir gerne mit auf den Weg geben mag.

Worte für die Unendlichkeit.

(c) Sibylle Wild, 16. September 2016

 

Persönliches Gedicht, … ich möchte, doch…

Ich möchte Lachen … doch ich bin den Tränen nah.

Ich möchte die Sonne auf meiner Haut spüren … doch ich spaziere im Regen.

Ich möchte das Leben genießen … doch ich bin gefangen im Jetzt.

Ich möchte mich verändern … doch wie weiß ich nicht.

Ich möchte so vieles … doch es fehlt der erste Schritt.

So begleitet mich mein Leben … jeden Tag im alten Trott.

(c) Sibylle Wild, 17. April 2016

 

Persönliches Gedicht … Depressive Zeiten

Ich sitze fest in meinem Tal der Traurigkeit.

Was hält mich hier gefangen.

Erschöpfungsphasen legen mich lahm.

Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen.

Da liege ich … schon seit Tagen und jetzt wieder Stunden … auf meinem Sofa.

Schlafe und finde doch keine neue Kraft.

Mein Kopf fühlt sich an, als würde eine zähe schwarze Masse ihn blockieren.

Lange habe ich das nicht mehr so gespürt.

Ich glaubte wirklich, dass solche Phasen längst der Vergangenheit angehören.

Aber die Krankheit holt mich ein.

Schritt für Schritt, fast unbemerkt, kam sie auf leisen Sohlen angeschlichen.

Offensichtlich haben mich Lebensumstände überfordert.

Zu spät habe ich Grenzen gesetzt, wenn es mir überhaupt möglich war.

Wenn ich nicht aufpasse, sitze ich so richtig in der Falle.

Mit jedem Schlag fällt es mir schwerer mich aufzurichten.

Am liebsten würde ich mich verkriechen.

Und Winterschlaf halten … Mitten im Frühling.

(c) Sibylle Wild, 16. April 2016

Persönliches Gedicht … Entscheidungen

Entscheidungen sind niemals leicht,

besonders wenn es um Veränderung geht.

Vielleicht bin ich noch nicht reif dafür,

brauche Zeit und neuen Mut.

Altes zurücklassen tut manchmal weh,

nach vorne sehen und weiter gehen.

Wohin die Reise auch führt.

 

(c) Sibylle Wild,     7. April 2016

Gedicht, Die Entscheidung ist gefallen …

Die Entscheidung ist gefallen,

wir bleiben doch in Bayern.

In einem Kommentar bereits erwähnt,

haben wir Vor- und Nachteile gezählt.

Mein Herz hängt noch am Hunsrück.

Doch unser Glück,

führt uns trotzdem nicht zurück.

Mein Verstand sagt mir klar,

Oberfranken ist wunderbar.

Nirgendwo ist es perfekt,

überall sind Probleme versteckt.

(c) Sibylle Wild,  Januar 2016

Gedicht, 2016 steht geschrieben … ich fühle mich …

2016 steht geschrieben … ich fühle mich jetzt schon wie getrieben.

Steht die Zeit denn niemals still?

Ich komme ja fast nicht nach, so schnell verfliegt ein Tag.

Das neue Jahr hat kaum angefangen, fühle ich mich schon übergangen.

Mir kommt es vor, mehr denn je zuvor,

dass die Minuten nur so rasen.

(c) Sibylle Wild,  Januar 2016

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