Gedicht, Die Wahrheit?

Schmetterling auf Buddleia

Schmetterling auf Budleia (Schmetterlingsstrauch)

 

Gedicht,  Die Wahrheit?

 

Oft weiß ich nicht, woran ich bin.
Ich schließe meine Augen und sehe vertrautes.
Doch real ist nicht ganz normal.
Was ich sehe bleibt stehen.
Zu bewerten ist aufmerken.
Oder zum Schweigen einfach neigen.
Gibt es noch Glück oder kein zurück.
Was soll ich noch glauben?
Die große Wahrheit mit Klarheit,
Oder doch nur Lug und Trug.

(c) Sibylle Wild,  28. März 2015

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Gedicht, Einsamkeit

Feigen-Kaktus mit Blüte

Feigen-Kaktus mit Blüte

 

Gedicht, Einsamkeit

Ganz oft, fühle ich unverhofft,
so viel Einsamkeit, trotz Zweisamkeit.
Es ist keine Frage, ich möchte nicht klagen,
sondern es ist ein Gefühl, ganz unverblümt.
Es schiebt sich in mein Leben so rein,
das Gefühl des Einsamkeit.
Ich weiß nicht, wer das so kennt,
obwohl nicht alleine ich bin, es so in mir brennt.
Es schleicht sich in meinen Verstand,
ohne dass ich was für kann.
Es greift von mir Besitz
und streift mich wie ein Blitz.
Einsam-sein ist mir nicht fremd,
obwohl ich es nicht wirklich kenn.
Lebe in Zweisamkeit und spüre doch Einsamkeit.

(c) Sibylle Wild, 28. März 2015

Gedicht, Leben und Sterben

Baum vor Kirche

Zur Erinnerung an meine gestern verstorbene Tante Martha.

Gedicht, Leben und Sterben

Eines Tages müssen wir alle mal sterben.
Diesen Schritt muß jeder mal gehen.
Die einen mit Hoffnung auf ein ewiges Leben.
Die anderen mit Gedanken am Ende wankend.
Gott ist nicht nur Zuflucht für Arme und Kranke.
Sondern für Jetzt und Ewig, wahr und klar.
Ich möchte meine Hoffnung nicht missen,
auf ein ewiges Leben ohne Pein und Schmerz.
Meine persönliche Zuflucht heißt Jesus.
Diese Freundschaft schenkt Liebe,
für Tag und Nacht seinen Frieden.

(c) Sibylle Wild, 28. März 2015

Gedicht, Meine Gedanken

Hauswurz mit Lochgestein

Hauswurz mit Lochgestein

 

Gedicht: Meine Gedanken

Meine Gedanken sie kreisen und hören nie auf.
Man sagt mir, ich komme noch drauf.
Sie ziehen zu lassen,
ganz ohne Erfassen.
Sie nicht zu bewerten,
ist für mich wie ein Schwert.
Ich rätsel so oft,
wer das erhofft.
Wie kann das gehen,
sie ziehen zu sehen.
Mir gelingt es eher selten,
wenn meine Gedanken sich regen,
die Spirale zu sehen.
Ich grübel und denke,
wie kann ich sie lenken.
Die Welt so zu sehen,
ohne unterzugehen.

(c) Sibylle Wild ,  März 2015

Nachgedacht-Zeilen, Einblicke oder die Hoffnung stirbt zuletzt

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Birke im Morgenlicht

 

Nachgedacht-Zeilen:

Einblicke oder die Hoffnung stirbt zuletzt

Ein negatives Verhalten, es stört einen selbst und belastet den anderen.
Man möchte es ausschalten, doch es geht nicht von alleine, egal wie man sich bemüht.
Gedanken kreisen, um das Jetzt und um die Vergangenheit.
Bilder blitzen auf, man kann es nicht verdrängen.
Hilfe naht, doch das, was und wie man ist, lässt sich nicht in Kürze auslöschen.
Der Weg ist lang, aber es lohnt sich – hoffentlich.

(c) Sibylle Wild,  März 2015

Gedicht, Aktuelles am Donnerstag-Abend

Lila Orchidee

Lila Orchidee

 

Gedicht: Aktuelles am Donnerstagabend

Ich sitze hier und recherchiere,
die Diagnose heißt Patella-Dysplasie.
Mein Knie das knackt und schmerzt so sehr.
Die Treppen zu gehen ist so schwer.
Die Kniescheibe springt raus,
eine Bandage nun drauf.
Ich will nun hoffen,
dass in sechs Wochen,
der Orthopäde zufrieden
und ich gesund wieder.

(c) Sibylle Wild,  März 2015

Gedicht, Typisch Dorf

Kaktus-Blüte

Kaktus-Blüte

 

Gedicht: Typisch Dorf

Ändern kann ich es nicht,
es ist wie es ist.
Gerüchte gehen durch den Ort,
manchmal möchte ich nur fort.
Jeder Streit wird bewertet,
überall gibt es Gerede.
Wir wollten nur helfen,
der Dank ist nun Schelte.
Manchmal könnte ich verzweifeln.

Ich möchte nur schweigen,
aber es nutzt nichts zu kneifen.

(c) Sibylle Wild, März 2015

 

 

 

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